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USA: Washington wird der 7. Bundesstaat mit Marriage Equality
family image(09.02.12/dom) Es ist vollbracht: Nachdem der Senat des US-Bundesstaats Washington am 1. Februar der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zugestimmt hat, zieht nun das Repräsentantenhaus nach. Der Rest ist nun nur noch Formsache...

Das Resultat war deutlich: Mit 55 zu 43 stimmten die Abgeordneten im Repräsentantenhaus für den so genannten "Marriage Equality Bill", welcher die Ehe für schwullesbische Paare öffnet. Unter den Befürwortern waren auch einige Republikaner, welcher gegen die eigentliche Parteilinie stimmten. Bereits am 1. Februar stimmte der Senat über diese Vorlage ab, und das Ergebnis war mit 28 zu 21 Stimmen ebenso deutlich (gay.ch berichtete). Nun muss nur noch die Gouverneurin des US-Bundesstaats Washington, Chris Gregoire, das Gesetz unterschreiben und es so in Kraft setzen. Dies ist jedoch reine Formsache, war es doch die Gouverneurin höchstpersönlich, welche den Gesetzesentwurf vorgeschlagen hat (gay.ch berichtete). Das Heiraten soll für gleichgeschlechtliche Paare am Ende der Session, sprich ab Ende Juni, möglich sein. Ein Strich durch die Rechnung könnten nur noch die Gegner machen, wenn es ihnen gelingt genügend Unterschriften zu sammeln und damit eine Volksabstimmung zu erzwingen. Diese würde dann im November, zeitgleich mit den Präsidentschaftswahlen stattfinden.

Mit Washington im Nordwesten des Landes führt nun der siebte US-Bundesstaat die so genannte Homo-Ehe: Es ist der erste im Westen des Landes, denn all die anderen Staaten liegen im Nordosten des Landes. Bislang haben New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Connecticut, Iowa, New York und der District of Columbia rund um die Hauptstadt Washington die Ehe geöffnet. In Kalifornien laufen zu Marriage Equality derzeit Gerichtsprozesse: Erst am Dienstag hat das neunte Berufungsgericht des Bundesstaats geurteilt, dass ein Verbot der Homo-Ehe gegen die Verfassung verstosse (gay.ch berichtete).
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