(01.11.10/dom)
Vor rund einem Monat wurde bekannt, dass mehrere Jugendliche
zwei Schwule in ein Haus in der Bronx in New York City gelockt
haben und dort brutal misshandelt haben. Nun wurden drei
weitere, mutmassliche Täter verhaftet, damit erhöht sich die
Zahl bereits auf elf Personen.
Die Strasseng-Gang, welche zwei Schwule in ein Haus gelockt
hat um sie dort brutal zu quälen, und welche einen Dritten in
dessen Haus verprügelt und ausgeraubt haben (gay.ch berichtete),
beschäftigt nach wie vor die Polizei. Anfangs letzter Woche
wurden vier weitere Personen festgenommen, und gegen Ende der
Woche wurden nochmals zwei Männer und ein Teenager verhaftet und
dem Gericht vorgeführt, da sie im Zusammenhang mit der Tat
stehen sollen. Damit wächst die Zahl der mutmasslichen Täter
bereits auf elf Personen. Ihnen soll nun der Prozess wegen
Banden-Kriminalität, Raub und sexueller Missbrauch gemacht
werden. Der Prozess gegen die sieben, neuen Angeklagten soll am
23. November begonnen werden. Die vier jungen Angeklagten,
welche gleich nach der Tat verhaftet wurden, sind bereits in der
vergangenen Woche verurteilt worden.
Die Gang, welche als "Latin King Goonies" bekannt ist, hat
herausgefunden, dass eines ihrer Mitglieder offenbar schwul ist.
Darauf haben sie ihn ein Haus gelockt und ihn dort brutal
misshandelt und ihn auch ausgefragt. Er verriet dann den Namen
eines 30-jährigen Mannes, mit dem er Kontakt hatte. Unter
Vortäuschung einer Party lockten dien Gang-Mitglieder den Mann
ebenfalls in dieses Haus und begannen ihn dort ebenfalls zu
quälen. In der Zwischenzeit gingen andere Mitglieder der Bande
in die Wohnung des Mannes um diese nach Wertsachen und Geld zu
durchsuchen. Dabei stiessen sie auf den Mitbewohner des
30-Jährigen und verprügelten diesen auch noch aufs Brutalste. |