(05.07.11/dom)
Ihr Sohn ist anfangs Jahr im Krieg in Afghanistan ums Leben
gekommen, und seither kämpfen seine Eltern unermüdlich für die
Rechte der Schwulen, Lesben und Transgender - alles im Gedenken
an ihren Sohn.
Er war einer von vielen, welche ihre Homosexualität aufgrund
der "Don't Ask - Don't Tell"-Regel verstecken mussten: Andrew
Wilfahrt. Er ist anfangs Jahr als Koporal der US-Army beim
Einsatz in Afghanistan ums Leben gekommen. Nun wenden sich seine
Eltern, Lori und Jeff Wilfahrt, an die Öffentlichkeit, um sich
im Gedenken an ihren Sohn für die Rechte von Schwulen, Lesben
und Transgender einzusetzen.
Sie hoffen, dass ihr Sohn nicht für Menschen, für Amerikaner,
für Einwohner des Bundesstaats Minnesota gestorben ist, welche
ihm die Grundrechte nicht zusprechen würden, erklärten sie in
einem Interview. Damit nehmen sie Bezug auf die derzeitige
Debatte rund um die Homo-Ehe. Im US-Bundesstaat Minnesota wird
nämlich vermutlich im kommenden Jahr darüber abgestimmt, ob die
Homo-Ehe per Verfassung verboten werden soll. Die Chancen dafür
stehen leider gut...
Im Interview erzählten Lori und Jeff Wilfahrt in bewegenden
Worten über das Leben ihres Sohnes als schwuler Soldat, und sie
erklärten, weshalb sie gerade den Tod ihres Sohnes dazunutzen,
um heterosexuelle Menschen für die Schwulenrechte zu gewinnen.
Lori und Jeff Wilfahrt im Interview:
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