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USA: Army stellt Website rund um DADT vor
family image(06.06.11/dom) Die Streitkräfte der USA bereiten sich derzeit fieberhaft auf das Ende von "Don't Ask - Don't Tell" vor - nun wurde eine eigene Website zu diesem Thema online gestellt.

Es war kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr, als US-Präsident Barack Obama mit seiner Unterschrift das Ende von "Don't Ask - Don't Tell" (DADT) besiegelte (gay.ch berichtete). Derzeit befinden sich die Streitkräfte in der Übergangsphase, sprich, DADT gilt nach wie vor, doch man trifft die nötigen Vorkehrungen um diese umstrittene Regelung definitiv abzusetzen. Dazu wird unter anderem das Personal der Streitkräfte, von den Führungskräften bis hin zu den Soldaten, alle entsprechend instruiert und aufgeklärt (gay.ch berichtete).

Um die Aufklärung voranzutreiben und zu unterstützen, hat das US-Verteidigungsministerium, wie es in einer Pressemitteilung heisst. nun eine Website aufgeschalten, welche sich voll und ganz dem Thema von "Don't ask - Don't tell" widmet. Auf dieser Homepage werden verschiedenste Ressourcen und Informationsmaterialen in Form von Dokumentationen und Videoclips angeboten. Damit soll aufgeklärt werden, wie die Vorgehensweise ist, um DADT aufzuheben, was dies bedeutet und was sich damit in Zukunft ändern wird. Weiter gibt es auf der Website auch eine Sektion, in der die Armeeangehörigen Kommentare, Feedbacks oder auch Fragen zum Thema DADT schreiben können.

Don't Ask - Don't Tell wurde unter Präsident Bill Clinton eingeführt und ist ein klassischer Kompromiss: Schwule und Lesben dürfen nur dann zu den US-Streitkräften, wenn sie nicht öffentlich zu ihrer Homosexualität stehen. Im Gegenzug werden sie aber auch nicht nach ihrer sexuellen Neigung gefragt.

Website zum Thema Don't Ask - Don't Tell: http://www.army.mil/dadt/