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USA: Homophobes Video von Navy-Commander aufgetaucht
family image***UPDATE - 05.01.11*** Commander Owen Honors wurde mittlerweile vom Dienst supendiert!

(03.01.11/dom) "Don't Ask - Don't Tell" ist Geschichte, doch nun schockiert ein Video vom amerikanischen Flugzeugträger USS Enterprise die Öffentlichkeit. Es beinhaltet homophobe Äusserungen und handelt vom Masturbieren und vom gemeinsamen Duschen.

Nur wenige Tage vor Weihnachten hat US-Präsident Barack Obama mit seiner Unterschrift die "Don't Ask - Don't Tell"-Regel abgeschafft und es schwullesbischen Angehörigen der US-Streitkräften damit ermöglicht, dass sie offen zu ihren Neigungen stehen können. Nach diesen erfreulichen Entwicklungen steht der der US-Navy nun aber ein handfester Skandal ins Haus: Der Commander der USS Enterprise drehte - notabene mit Armee-Material -  Videos unter anderem mit homophobem Inhalt, zudem werden auch Masturbationsszenen angedeutet und das gemeinsame Duschen wird thematisiert. Im Video wird zudem ein Mann in Frauenkleidern gezeigt, sowie eine angedeutete Rektal-Untersuchung. Im Mittelpunkt der Clips, und quasi als Moderator, stellt sich Owen Honors in Szene, niemand geringeres als der Erste Offizier an Bord.

Gedreht wurden die Clips bereits in den Jahren 2006 und 2007, als sich die USS Enterprise auf dem Weg nach Afghanistan und in den Irak befand. An Bord befanden sich damals rund 6'000 Soldaten, doch keiner auf dem Flugzeugträger hatte sich damals offenbar an den Videos gestört. Die Clips sind nun aber im Internet aufgetaucht und die amerikanische Öffentlichkeit zeigt sich schockiert über das Verhalten seiner Offiziere auf dem Flugzeugträger USS Enterprise. Die Enterprise ist ein besonderes Symbol des amerikanischen Nationalstolzes, da das Schiff der weltweit erste atombetriebene Flugzeugträger ist. Den Fall ins Rollen gebracht hat die Zeitung "The Virginian Pilot", welche berichtete, dass die Clips auf dem eigenen Fernsehsenders des Flugzeugträgers gezeigt wurden.

Ein Sprecher der US-Navy hat mittlerweile angekündigt, dass diese Videos inakzeptabel seien, schon damals als sie gedreht wurden, wie auch heute. Es werde eine Untersuchung der Vorfälle angeordnet, und die nötigen Konsequenzen würden gezogen, erklärte er in einer Stellungnahme weiter. Die Ausstrahlung der Videos im Schiffsinternen Fernsehkanal sei zudem bereits vor mehreren Jahren beendet worden. Ursprünglich, so fügte der Sprecher hinzu, seien solche Videos gedreht worden, um auf Probleme aufmerksam zu machen, welche im Alltag an Bord auftreten könnten.