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WELTWEIT: Ban Ki-Moon gegen Anti-Gay-Gesetze
family image(25.09.10/dom) Gesetze, welche Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung kriminalisieren, verstossen gegen das Diskriminierungsverbot, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon mit überraschender Deutlichkeit.

Verlesen wurde der Appell von Ban Ki-Moon durch die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navantethem Pillay anlässlich der in Genf durchgeführten, 15. Sitzung des UN Menschenrechtsrats. Er wiederhole seinen Aufruf, welchen er schon im Mai an alle Staaten gerichtet habe, welche aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechteridentität verfolgt würden. Die Regierungen sollen die nötigen Schritte unternehmen, um solche Anti-Gay-Gesetze ihren Gesetzesbüchern zu entfernen. Sie sollen den Respekt gegenüber den Menschen, egal welcher Sexualität und Geschlechtsidentität, fördern, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon weiter.

Gesetze, welche Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren und kriminalisieren, würden zu einem Klima des Hasses beitragen und die Gewalt fördern, so Ban Ki-Moon weiter. Unterschiedliche kulturelle Ansichten, würden dabei auch eine Rolle spielen, doch dies dürfe die Menschenrechten nicht tangieren. Es müsse beim Schutz der Menschenrechte im Besonderen auf jene geachtet werden, welche verletzbar seien, so der Generalsekretär weiter.