(08.06.11/dom)
Er soll kurz vor Weihnachten drei Männer angegriffen, und
einen Vierten soll er vergewaltigt haben: Nun hat der Prozess
gegen den Poliziet und Ex-Mister Gay UK, Mark Carter, mit einer
ersten Anhörung begonnen.
Natürlich gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung, aber
wenn sich die Nacht tatsächlich so zugetragen hat, dann ist es
doch ein starkes Stück. Das Ganze soll sich laut der Anklage am
18. Dezember 2009 in Leeds abgespielt haben. In einer Gay Bar
soll der heute 28-jährige Polizist und ehemalige Mister Gay UK,
Mark Carter, zwei Männer, welche er kannte, in einem Restaurant
tätlich angegangen und begrabscht haben. An der Bar soll es
darauf noch zu einem weiteren, leichten Zwischenfall mit einem dritten
Mann gekommen sein.
Danach soll Carter in einer weiteren Bar einen vierten Mann
getroffen haben. Wie die Anwältin der Klägers erklärte, zeigen
Videoaufnahme, wie die Beiden die Bar Hand in Hand verlassen und
sich umarmen. Mit ihm soll er danach in ein Hotel gelaufen sein.
Dort soll er den Mann an den Haaren gerissen, ihn geschlagen und
in die Schulter gebissen haben. Danach soll er den Mann im
Hotelzimmer auch noch vergewaltigt haben. Dem Opfer gelang
danach die Flucht über die Feuertreppe.
Am Montag hat nun den Prozess vor dem Leeds Crown Court mit
einer ersten Anhörung begonnen. Der Angeklagte, Mark Carter,
plädierte auf nicht schuldig und bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Es wird erwartet, dass der Prozess rund acht Tage dauern wird.
Mark Carter arbeitete bis zu diesem Vorfall bei der Polizei. Im
Jahr 2006 wurde er zum Mister Gay UK gewählt. |