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MEXIKO: Alle Bundestaaten müssen Homo-Ehe anerkennen
family image(12.08.10/dom) Mit neun zu zwei Stimmen hat das Oberste Gericht in Mexiko entschieden, dass alle 31 Bundesstaaten des Landes die so genannte Homo-Ehe anerkennen müssen.

Im vergangenen März hat die mexikanische Hauptstadt Mexico-City die so genannte Homo-Ehe eingeführt. Damit wurde den verheirateten, gleichgeschlechtlichen Paaren etwa das Recht auf Adoption und die Möglichkeit gemeinsamer Bankkonten zu gesprochen, und sie wurden auch in zahlreichen Versicherungsangelegenheiten mit Hetero-Paaren gleichgestellt. Gewisse Regelungen, welche die Öffnung der Ehe für schwullesbische Paare mit sich brachten, sollen künftig auch in allen 31 Bundesstaaten von Mexiko anerkannt werden. Dies geht aus einem Urteil des Obersten Gerichts in Mexiko hervor.

In der vergangenen Woche urteilte das Oberste Gericht, dass die so genannte Homo-Ehe verfassungsrechtlich korrekt sei, wobei das Adoptionsrecht nochmals separat angeschaut wird. In einem neuerlichen Urteil stimmten die Richter nun mit neun zu zwei Stimmen dafür dass künftig alle 31 Bundesstaaten per Verfassung die gleichgeschlechtliche Ehe anerkennen müssen. Ob alle Bereiche anerkannt werden müssen, hat das Gericht aber noch nicht entschieden. Die übrigen Bundesstaaten werden mit diesem neuen Verfassungsartikel zwar nicht dazugezwungen, auch bei sich das Schliessen von Homo-Ehen zu ermöglich, sie müssen jedoch die Rechte der verheirateten, gleichgeschlechtlichen Paare anerkennen.