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DEUTSCHLAND: Polizei intensiviert Suche nach möglichem Serienmörder
family image(06.09.10/dom) Eine unheimliche Mordserie hält die deutsche Polizei weiterhin auf Trab: Nach je einem Mord im Mai und im Juli, passierte nun ein Dritter mit ähnlicher Vorgehensweise. Die Polizei vermutet einen Serientäter.

Die Morde ähneln sich frappant: Die Opfer waren alle am Cruisen, verkehrten also in der Gay Community und wurde alle mit einem Kopfschuss hingerichtet. Der erste Mord fand am 8. Mai statt im im Bundesland Baden-Württemberg statt, der Zweite in am 2. Juli in Hessen (gay.ch berichtete) und der Dritte fand nun in Nordrhein-Westfalen statt. Wie die Polizei mitteilte, geschah der letzte Mord in Kerpen-Buir in der Nähe des Rastplatz "Im Bahnert" an der Autobahn 4. Die Leiche des bislang noch nicht identifizierten Opfers wurde in einem Waldstück gefunden, welches als Cruising-Gebiet bei Männern bekannt ist, welche den schnellen Sex mit anderen Männern suchen. Das Opfer sei mittels Kopfschuss hingerichtet und praktisch unbekleidet aufgefunden worden.

Wie die Polizei mitteilte, vermute man einen Schwulen-Hasser als Täter. Sowohl die Art, wie er seine Opfer regelrecht hinrichte, sei bei allen drei Morden gleichgewesen, und immer habe der Täter auch Gegenstände wie Kleider vom Opfer, quasi als Trophäe, mitgenommen. Wie es weiter heisst, komme es nie zum Sex, sondern, der Täter töte die Opfer immer kurz zuvor. Die Polizei intensiviert nun die Suche. Neben Plakaten, die bereits nach dem zweiten Mord entlang der Autobahn aufgehängt wurden, weiten die Beamten die Suche nun auch aufs Internet aus. Es sei gut möglich, dass der Täter sich jeweils in Gay Chatrooms mit den Opfern verabredet.