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BELGIEN: Happy End - Baby endlich bei seinen Vätern
family image***UPDATE*** (01.03.11/dom) Das Happy End ist endgültig eingetroffen: Laurent Ghilain und Peter Meurrens konnten ihren Sohn am Wochenende wieder in ihre Arme schliessen...

Während zwei Jahren waren Laurent Ghilain und Peter Meurrens von ihrem Sohn getrennt. Weil die belgischen Behörden ihrem Sohn keinen Papiere ausstellen wollten, wurde er von der Leihmutter direkt in ein Waisenhaus gebracht. Die belgische Botschaft in Kiew, Ukraine, - dort ist Samuel zur Welt gekommen - begründete ihre Entscheidung damit, dass das Gesetz bezüglich der Leihmutterschaft es nicht zulasse, dass das Kind bei den beiden Vätern leben kann.

Nun hat sich aber trotzdem alles zum Guten gewendet - Samuel ist bei seinen Vätern angekommen und sie zogen nun weiter nach Südfrankreich, wo die Familie derzeit ihren Lebensmittelpunkt hat.
 
 
BELGIEN: Happy End - Baby bald wieder bei seinen Vätern
family image(23.02.11/dom) Mittels einer Leihmutter in der Ukraine sind die beiden mittlerweile in Südfrankreich wohnhaften Belgier Laurent Ghilain und Peter Meurrens Väter geworden. Da sich die belgische Botschaft aber weigerte, einen Pass für ihren Sohn auszustellen, wurde das Baby in ein Waisenhaus gegeben. Das war vor über zwei Jahren. Seither kämpft das schwule Paar um ihren Sohn - und es gibt endlich Anzeichen für ein Happy End!

Weil es unklar ist, ob schwullesbischen Paaren in Belgien erlaubt ist, ein Kind mittels einer Leihmutter zu bekommen, hat sich die belgische Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt Kiew geweigert, einen Pass für Samuel, den Sohn von Laurent Ghilain und Peter Meurrens auszustellen. Eine Leihmutter hat das Baby für die beiden, verheirateten Männer ausgetragen. Weil Samuel keinen Pass erhielt, und die Mutter Samuel nicht bei sich haben konnte, wurde das Baby kurz nach seiner Geburt in ein Waisenhaus in der Ukraine gesteckt - doch seine Väter gaben nicht auf und kämpften beherzt seit mittlerweile zwei Jahren und drei Monaten.

Nun scheint es endlich Licht am Ende des Tunnels zu geben: Das belgische Aussenministerium hat Samuel am Montag, nach einem Gerichtsentscheid von letzter Woche, endlich einen Pass ausgestellt. Das Baby soll nun in diesen Tagen in die Obhut der überglücklichen Väter übergeben werden. Meurrens und Ghillain erklärten, dass sie es noch gar nicht richtig fassen können. In der Vergangenheit seien sie so oft damit getröstet worden, dass bald eine Entscheidung vorliege, doch dies habe sich immer als falsch herausgestellt, und sie hätten sich immer falsche Hoffnungen gemacht. Es sei immer wieder vorwärts gegangen, doch von einer Minute auf die andere, seien dann wieder Rückschläge eingetroffen und man habe wieder drei Schritte rückwärts gemacht.

Laurent Ghilain und Peter Meurrens richten derweil schwere Vorwürfe an die belgischen Behörden. Sie hätten sich bei den zuständigen Stellen über die Leihmutterschaft erkundigt, und man habe ihnen versichert, dass dies normalerweise keine Probleme gebe. Schlussendlich hätten diese nun aber alles unternommen, um zu verhindern, dass Samuel zu ihnen kommen könne. Sie hätten das Gefühl erhalten, dass nur weil sie schwul seien, dass sie dadurch keine guten Eltern sein können. Ghilain fügte zudem hinzu, dass er einen Vaterschaftstest im Waisenhaus habe vorweisen müssen um zu verhindern, dass sein Kind nicht von einer anderen Familie adoptiert werden konnte. In der letzten Woche hat das Gericht nun das belgische Aussenministerium aufgefordert, einen Pass für Samuel auszustellen. Die Behörden hätten zahlreiche Fehler begangen, heisst es in der Urteilsverkündung, zudem sei die belgische Gesetzgebung bezüglich der Leihmutterschaft sehr unpräzise, wenn das Kind einmal geboren ist.